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Pixelpark verkaufen 02.04.2001
Der Anlegerbrief
Die Experten vom Anlegerbrief empfehlen die Aktien von Pixelpark (WKN 514350) zu meiden bzw. zu verkaufen.
Eigentlich habe Pixelpark als Full-Service-Anbieter unter den Agenturen bereits eine kritische Größe erreicht. Doch Pixelpark habe auf ganzer Linie enttäuscht. Die im Februar vorgelegten Geschäftszahlen für das Rumpfgeschäftsjahr 2000 hätten vorne und hinten nicht gestimmt. Der Umsatz sei mit 52,3 Mio. Euro unter den im Februar zunächst gemeldeten 55 Mio. Euro geblieben, das EBITDA mit -10 Mio. Euro fast doppelt so hoch wie mit -6 Mio. Euro zuerst vermeldet. Die Begründung: Ein laufendes Großprojekt sei auf Veranlassung des Kunden eingestellt worden – ein Schlag ins Gesicht für Pixelpark und für Aktionäre.
2001 solle ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielt waren. Doch das wäre auch schon für 2000 das Ziel von Pixelpark gewesen, allein die Umsetzung sei vehement fehlgeschlagen. Die Ansprüche würden bescheidener, die europäische Marktführerschaft sei wohl auch erst mal vom Tisch. Vor allem das erste Quartal des laufenden Jahres dürfte nochmal die Nerven der Anleger beanspruchen. Deutliche Umsatz- und Gewinnwarnungen dürften – nicht nur bei Pixelpark – an der Tagesordnung bleiben. Vor 2003 sei nicht mit einem Jahresüberschuss zu rechnen – wenn überhaupt.
Neben dem Problem, überflüssige Mitarbeiter los zu werden – die aber nicht freiwillig gehen wollen, ein Betriebsrat sei behilflich – schrecke bei Pixelpark vor allem das offensichtlich überforderte Management ab. Besserung sei so gut wie ausgeschlossen.
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